Ideale Bedingungen
Flachdaecher bieten freie Wahl von Neigungswinkel und Ausrichtung, gute Zugaenglichkeit fuer Installation und Wartung sowie oft grosse ungenutzte Flaechen. Viele Gewerbegebaeude in der Schweiz haben erhebliches Solarpotenzial auf ihren Flachdaechern, das wirtschaftlich attraktiv erschlossen werden kann.
Aufstaenderung
Module werden auf Aufstaenderungssystemen montiert. Optimaler Neigungswinkel in der Schweiz: 25-35 Grad. Die Systeme muessen Windlasten sicher aufnehmen und die Dachhaut zuverlaessig schuetzen. Je nach Standort und Gebaeudehoehe kommen unterschiedliche Befestigungsarten zum Einsatz.
Befestigung
Ballastsysteme
Gewichte halten die Anlage ohne Dachdurchdringungen – keine Dichtheitsprobleme, aber hoehere Dachlast. Die Ballastierung wird standortspezifisch berechnet unter Beruecksichtigung von Windzone, Gebaeudehoehe und dem Abstand zum Dachrand.
Verankerung
Bei hohen Windlasten oder leichten Dachkonstruktionen erforderlich. Durchdringungen muessen absolut dicht ausgefuehrt werden. Die Abdichtungsqualitaet ist ein kritischer Pruefpunkt beim Qualitaetscheck, da Undichtigkeiten zu erheblichen Gebaeuedeschaeden fuehren koennen.
Reihenabstand und Statik
Module duerfen sich nicht gegenseitig verschatten. Je steiler der Neigungswinkel, desto groesser der noetige Reihenabstand. Die Tragfaehigkeit des Daches muss vor der Installation statisch geprueft werden. Module, Aufstaenderung und Ballast erhoehen die Dachlast erheblich. Bei aelteren Gebaeuden ist diese Pruefung besonders wichtig.