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Was ist Thermografie?

Thermografie macht die Waermestrahlung sichtbar. Bei Solaranlagen zeigt eine Waermebildkamera die Temperaturverteilung auf den Modulen im Betrieb. Defekte Zellen und fehlerhafte Verbindungen erzeugen charakteristische Waermemuster. Die Methode ist zerstoerungsfrei, schnell und deckt Probleme auf, die sonst unsichtbar bleiben wuerden.

Erkennbare Fehler

Hotspots

Lokale Ueberhitzungen durch defekte Bypass-Dioden, Mikrorisse oder Verschattung. Bei ueber 150 Grad entsteht Brandgefahr. Die Thermografie macht diese Stellen zuverlaessig sichtbar und ermoeglicht gezielte Reparaturen, bevor schwerwiegende Folgeschaeden oder Sicherheitsrisiken entstehen koennen.

Defekte Bypass-Dioden

Ausgefallene Bypass-Dioden fuehren zur gleichmaessigen Erwaermung eines Moduldrittels – auf dem Waermebild klar erkennbar. Dieser Defekt reduziert den Ertrag erheblich und kann ohne Thermografie ueber Jahre unentdeckt bleiben, waehrend er kontinuierlich Leistung und Geld kostet.

Zelldefekte

Mikrorisse durch Hagel oder mechanische Belastung zeigen sich als Streifen- oder Fleckenmuster. Mit blossem Auge unsichtbar, thermografisch deutlich erkennbar. Sie fuehren zu reduzierter Leistung und koennen sich bei weiterer Belastung verschlimmern.

Optimale Bedingungen

Mindestens 600 W/m2 Einstrahlung, wolkenfrei, Module seit 15 Minuten in Betrieb, schwacher Wind. Professionelle Kameras bieten 0.05 Kelvin Aufloesung. Drohnen ermoeglichen die effiziente Erfassung grosser Anlagen und schwer zugaenglicher Dachbereiche in kurzer Zeit.

Auswertung

Nicht jede Temperaturabweichung ist ein Defekt. Erfahrene Thermografen unterscheiden harmlose Erscheinungen von echten Problemen und erstellen detaillierte Berichte mit priorisierten Handlungsempfehlungen. So wissen Sie genau, welche Massnahmen zuerst ergriffen werden sollten.

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